Krähe mit weissen Federn

Krähe mit weissen Federn

Immer wieder erhalten wir Bilder von Krähenjägern mit Krähen die weiße Federn haben. Hierbei kommt immer wieder die Frage auf, woran dies liegen kann. Zuerst einmal ist besteht kein Grund zur Beunruhigung. Diese weiße Federn sind keine Laune der Natur. Weiße Federn können verschiedene Ursachen haben.

 

Kommen sie ausgeprägt an der Krähe vor, könnten es Grimalen sein. Grimale nennt man auch Hungerstreifen, was eigentlich so nicht stimmt, da auch ein Vogel der nicht hungert oder sich fehlernährt, Hungerstreifen bekommen kann. Wenn nur einzelne Federn betroffen sind, dann könnte es sich eher um eine lokale Störung handeln. Hierbei gibt es unzählige Gründe wie Parasiten, Bakterien, Entzündungen etc.. Am häufigsten erscheinen jedoch weiße Federn, wenn die Krähe (Vögel generell) Leuzismus haben. 


Leuzismus ist keine eigentliche Krankheit und kein Albinismus!

Leuzismus kommt in abgestufter Form bei vielen verschiedenen Vogelarten vor. Es ist eine harmlose Defekt-Mutation, die einfach dazu führt, dass das Fell und die Federn weiß und die darunterliegende Haut rosafarbig erscheint. Die Haut weist keine Melanozyten vor, also farbstoffbildende Zellen. Im Gegensatz dazu sind beim Albinismus die Zellen zwar vorhanden, aber unfähig, den Farbstoff Melanin zu bilden.

 

Leuzismus kommt nicht nur bei Vögel vor, sondern auch bei anderen Säugetieren.

Albinismus oder Leuzismus?

Auch wenn bei leuzistischen Vögel Federpigmente fehlen, hat der Schnabel eine normale Färbung! So hätte eine Albino - Krähe also weiterhin einen schwarzen Schnabel.


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