Zeitfaktor


Die Krähenjagd benötigt relativ viel Zeit. Der Aufbau der Lockvögel, der Wächter, des Schirmes und der Aufbau des Schirmes erfolgt in dunkler Nacht. Der Schirm kann am Vorabend aufgebaut werden - sofern man keine Angst vor Vandalismus oder Diebstahl haben muss.

 

Beim ersten Büchsenlicht sollte man nach dem Aufbau alle Taschen verstaut, das Auto weit genug geparkt, die Tarnung angelegt und die Flinte fertig geladen im Schirm sitzend in der Hand haben. Lieber 20 Minuten (Kaffeetrinkend/rauchend/ philosophierend?) im Schirm warten, als beim Aufbau überrascht zu werden. Das resultiert sonst in verbrannter Erde, bzw. in einer schlaugemachten Krähenpopulation. Wer erst bei Tageslicht aufbaut, verpasst zudem den ersten und häufig besten Anflug hungriger Krähen in der Dämmerung.

 

Wichtig zu wissen ist, dass Krähen äusserst lernfähig sind. Autos, Kleidung und Gesichter können ohne Probleme zugeordnet werden. Auf Grund dessen ist der frühe Aufbau der Jagdeinrichtung von hoher Wichtigkeit.

 

Die Krähenjagd kann (unter Einhaltung der Schonzeiten) generell während des gesamten Jahres ausgeübt werden. Die Schweizer dürfen - mit Auflagen - ganzjährig Krähen jagen... Wann die höchsten Strecken erzielt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich gibt es keine schlechten Zeitpunkte. Für das Revier besonders wichtig ist jedoch die Jagd ab Ende Januar bis in den Herbst. Verursachen die Krähen doch im hereinbrechenden Frühjahr den größten Schaden beim Niederwild und bei Singvögeln durch Prädation von Gelegen und Jungvögeln.

Zeitfaktor bei der Krähenjagd

Jahreszeit für die Krähenjagd