Jagdhund


Die Jagd mit einem brauchbaren Jagdhund ist je nach Land, Bundesland oder Kanton, gesetzlich vorgeschrieben. Mit brauchbar ist hier nicht nur die abgelegte Prüfung gemeint, sondern tatsächlich auch die Fähigkeit des Hundes mitzuwirken.

 

Der Hund ist bei der Krähenjagd da um krankes, verlorenes oder erlegtes Wild bringen. Herumliegende Krähen müssen unverzüglich aus dem Lockbild entfernt werden, ansonsten ist eine abschreckende Wirkung auf anfliegende Krähen vorgegeben. Die Hunde müssen so ins Apportieren eingearbeitet sein, dass jede Krähe ohne Wenn und Aber, gebracht wird.

Sollte der Vierbeiner den Apport verweigern, hat dies nichts mit der schlecht riechenden Krähen oder Respekt vor wehrhaftem Wild zu tun. Es ist der Gehorsam der dem Hund in der entscheidenden Phase fehlt. Apport heisst Apport und ist ein Befehl und nicht eine Bitte.

 

Es ist selbsterklärend, dass die vorhandene Wildschärfe beim Hund sicher hilft, dem Befehl nachzukommen. Eine Grundsatzdiskussion möchte ich hier nicht starten, weshalb ich auch nicht auf die Auswahl der Hunderasse eingehe. Jede Rasse hat ihre Vor- und Nachteile. Die Beachtung der Tarnung sollte jedoch bei hellen Hunden stattfinden. Es gibt genügend Auswahl an Tarnkleidung für den Hund. Dunkle Hunde brauchen keine zusätzliche Tarnung. Dank dieser Tarnung oder natürlichen Farben nehmen die Krähen den Hund anders wahr. Daher kann der Hund sofort nach dem die Krähen beschossen wurde und liegt, zum Apport geschickt werden. Oft fliegen die Krähen das Lockbild weiterhin an. Sollten Sie abdrehen, ist ein Angstschrei ein gutes Mittel, damit sie umdrehen und ihrem Artgenossen helfen kommen wollen. Hierbei findet eine Situation mit dem feindlichen Lockbild statt.

 

Ihr Hund muss eine ständig vorhandene Standruhe haben. Sollte er diese nicht vorweisen, hilft eine Leine. Ein einspringender Hund ist ein Unfallrisiko, lebt gefährlich und ist nicht mehr kontrollierbar. Ist ihnen das bewusst, kaufen Sie sich einen Bodenanker und schnallen den Hund an.

 

Die Frage ob ein Hund nötig ist oder nicht, entscheidet nicht der Jäger, sondern das Gesetz. Daher beachten Sie bitte die gesetzlichen Vorschriften. Sollte kein Hund vorgeschrieben sein, kann man die Krähenjagd auch ohne Vierbeiner durchführen. Ein Hund macht die Jagd mit Sicherheit entspannter und es gibt wohl kaum was Schöneres als mit seinem besten Freund eine tollte Krähenjagd zu absolvieren.