Das freundliche Lockbild bei der Krähenjagd

Ein freundliches Lockbild spielt den Krähen eine gewohnte, natürliche und sichere Lebenssituation vor. Die gesamte Situation eines freundlichen Lockbildes lockt folglich die Krähen zahlreich an und führt zu einen erfolgreichen Krähenjagd. Hier steht das Vertrauen der Krähen im Fokus. Das feindliche Lockbild hingegen erzeugt Hass und Skepsis.

Welches Lockbild bringt mehr Erfolg?

Ein freundliches Lockbild bedeutet Frassplatz, solche werden von den umherfliegenden Krähen mehrmals täglich in verschiedenen Varianten gesehen. Während das feindliche Lockbild Gefahr simuliert und massiven Stress bei den Rabenvögeln erzeugt. Während die Krähen in das freundliche Lockbild vertraut einfliegen, ist der Schuss am feindlichen Lockbild sehr herausfordernd. Alleine deswegen ist die Jagd am feindlichen Lockbild niemals annähernd so erfolgreich (im Schnitt) wie am freundlichen Lockbild.

Was benötigt man für das freundliche Lockbild?

Natürlich brauch man Lockvögel, diese gibt es fertig beflockt – durch das Besocken kann man Geld sparen ohne Qualität zu verlieren. Zusätzlich brauch man für den Schirm (Blind) Tarngardine, Tarnnetze und Tarnnetzstangen (hide poles), so manches kann man selber bauen. Für die Wächterkrähen sollte man vernünftige Wächterstangen haben, als Wächter kann man normale Lockkrähen verwenden – oder Spezial Lockkrähen.

Wo baue ich das Lockbild am besten auf?

Hier würde sogar Nostradamus zu kämpfen haben. Es gibt keine Garantien! ABER: Wenn das Lockbild auf einem Platz steht an dem es Futter gibt und von einer Flugroute aus gesehen werden kann, dann haben wir gute Chancen.

Der Aufbau der Lockkrähen

Hier kann man nicht wahnsinnig viel falsch machen, in der Natur sitzen sie ja auch ohne feste Regel. Typische Fehler: Zu gleichmäßig, Krähenmagnet, immer die gleiche Anzahl an Lockvögeln, immer der gleiche Aufbau und vor allem – zu nahe an der Deckung und damit in Reichweite für Fressfeinde.

Die optimale Anzahl der Lockkrähen

Effektiv habe ich drei Dutzend Lockkrähen im Einsatz aber zwei Dutzend reichen auch erstmal. Von denen kommen mal drei, mal zehn, mal zwanzig und mal alle zur Verwendung – Variation ist auch bei der eingesetzten Menge wichtig, nicht nur in der Form des Aufbaus. 

Die Entfernung der Lockkrähen zum Tarnschirm

Ich versuche bei der nähesten Lockkrähe einen Mindestabstand von ca. 12 Schritten zur nächsten Deckung einzuhalten (Angst vor Fressfeinden). Die weiteste Krähe steht maximal 30 Schritte entfernt – wenn die anfliegenden Krähen über der weitesten Krähe sind, sind sie in Reichweite für einen waidgerechten Schuss. Aber warum ist das so?

Wann muss das ich das Lockbild aufbauen?

Für den Jagderfolg ist es wichtig, das Lockbild, den Tarnschirm und die Wächterkrähen zur richtigen Zeit aufgebaut zu haben. Warum ist es wichtig im Dunkeln aufzubauen?

Das Wetter bei der Krähenjagd

Eine erfolgreiche Krähenjagd basiert auf verschiedenen Faktoren. Hier zu gehört auch das Wetter. Warum ist Nebel schlecht, warum ist Regen besser?

Der Lockruf der Krähe

Richard Wagner sagte einst: "Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft". Dies gilt auch für die Lockruf der Krähe. Durch den richtigen Lockruf kann der Krähenjäger die Strecke erhöhen. 

Das perfekte Lockbild im Video

Damit ein Lockbild seine Wirkung erzielt, ist einiges beachten. Man muss den Horizont erweitern und sich in die Krähe versetzen. Wie sehen die Krähen das Lockbild? Hier gibt es das Video dazu...