Feindliches Lockbild


Das Jagen mit dem feindlichen Lockbild war den Altvorderen unter dem Begriff "Hüttenjagd" bekannt. Die Hüttenjagd, die Jagd mit dem lebendigen Uhu, dem "Auf", gehört zu einer der traditionsreichsten Jagdarten. Der Tier- und Artenschutz verbietet den Einsatz des lebendigen Lockvogels, man kann aber auf Attrappen zurückgreifen. Leider ist das Wissen um diese Jagdart in Vergessenheit geraten.

Krähenjagd mit Uhu

Der Unterschied zum freundlichen Lockbild besteht hauptsächlich darin, dass man sich die natürliche Eigenschaft der Krähen auf Fressfeinde zu "hassen", das heißt lauthals krakeelend warnend und um Verstärkung rufend den Feind zu attackieren und Scheinangriffe zu fliegen, zu Nutze macht um die Krähen in die Reichweite der Flinte zu locken.

 

Verstärken kann man dieses Verhalten indem man eine erlegte Krähe so auslegt, als ob sie dem Fressfeind gerade zur Beute geworden ist, um eine Notsituation eines Artgenossen vorzutäuschen. Die sehr sozialen Rabenvögel wollen dabei ihrem Artgenossen helfen. Aus diesem Grund braucht man auch erlegte Krähen im Gegensatz zum freundlichen Lockbild auch nicht zu apportieren, im Gegenteil, je mehr Krähen draußen rumliegen, desto mehr steigert sich die Wut der Krähen. 

 

Ein feindliches Lockbild entsteht durch alles was den Krähen in der Natur gefährlich werden kann!  


Feindliches Lockbild und ihre Themen

Frassplatz, Sammelplatz, Flugroute, Standort

Schlafplatz, Flugroute, Sammelplatz und Hassplatz.

Feindliches Lockbild

Feindliches Lockbild, Jagd mit dem Auf und Hüttenjagd.

Zeitpunkt zur Jagd auf die Krähe

Zeitpunkt für die Lockjagd auf die Rabenkrähen.


Hund für die Lockjagd auf Krähen

Einsatz eines Hundes bei der Lockjagd auf Krähen. 

Hassruf, Angrust, Lockruf der Krähe

Rufe (Hassruf, Angrust etc.) bei der Jagd auf die Rabenvögel.