Fehler bei der Krähenjagd

Warum drehen die Krähen beim Lockbild ab? Warum fliegen die Krähen das Lockbild hoch an? Welche Fehler mache ich bei der Krähenjagd? Um diese finden zu können, muss jeder Krähenjäger selbstkritisch sein und seine Jagdsituation genau analysieren. Nur so findet man den Fehler und die Krähenjagd kann nachhaltig erfolgreich durchgeführt werden. 

  • Je mehr richtig gemacht wurde, desto schneller und sicherer gestaltet sich die Suche nach dem Fehler
  • Sei selbstkritisch - suche die Perfektion - vermeide bekannte Fehler
  • Durch das Vermeiden von Fehler wirst du eine erfolgreiche Jagd haben

Fehler vermeiden - Anflug erhöhen!

Fehler vermeiden bei der Krähenjagd und erfolgreich sein. Die zehn Gebote der Krähenjagd.

Bei der Krähenjagd werden viele Fehler gemacht, und vor allem nach wie vor auch propagiert, die zwar Anfangs nicht zu einer schlechteren Strecke führen aber mittel- bis langfristig die Krähen zum Teil unbejagbar machen.

Fehler vermeiden und den Anflug und Strecke erhöhen. Wir vom Team Kraehenjagd.eu helfen Dir gerne dabei.



Krähen drehen frühzeitig vor dem Lockbild ab

Krähen drehen frühzeitig vor dem Lockbild ab

Die Krähen drehen vor dem Lockbild ab oder fliegen es hoch an. Dabei machen Sie keine Anstalten in das freundliche Lockbild einzufallen und zu landen. Fliegen Krähen das Lockbild aus der Ferne an, haben sie es gesehen. Wenn sie also abdrehen oder es hoch anfliegen, stimmt mindestens eine Sache nicht. 

  • Erlegte Krähen sind unverzüglich einzusammeln. Tote und herumliegende Krähen entsprechen nicht dem freundlichen Lockbild
  • Das Lockbild soll realistisch und der Natur angepasst sein
  • Lockkrähen sollen sauber sein. Kein Glänzen oder Frost. Solche Krähen gibt es in der Natur nicht
  • Bewegungen werden von den gut äugenden Krähen aus der Ferne gesehen. 
  • Tarnkleidung und Tarnnetze sind oft aus synthetischem Stoff. Da Krähen ein anderes Sehspektrum haben als wir Menschen nutzt das tollste Tarnmuster nichts, wenn Farben oder Waschmittel verwendet werden die im UV - Bereich leuchten. Für eine Krähe wirkt das ähnlich wie ein Leuchtturm in der Nacht. 


Ich brauche mehrere Schrotpatronen pro Krähe

Die Auswahl der richtigen Waffe ist für eine erfolgreiche Krähenjagd wichtig. Der einzelne Schütze entscheidet über Wahl eine Repetierflinte, Selbstladeflinte oder Bockflinte.

Oft ist man der Ansicht, dass man für die Munition und Waffe die richtige Auswahl getroffen hat. Trotzdem kann die Krähe nicht mit einem Schuss erlegt werden. Die Flinte muss funktionieren und passen! Es ist uns schleierhaft warum man für eine Drückjagdwaffe viel Geld ausgibt. Jedoch für die richtige Kombination von Waffe und Munition für die Krähenjagd Geld spart. Schlechtes Schiessen führt zu vielen schlauen Krähen und ist nicht weidgerecht. 



Wenn der Anflug der Krähen gänzlich ausbleibt!

Fehler bei der Krähenjagd durch die falsch Tarnung

Wenn die Krähen das freundliche Lockbild gar nicht anfliegen, sind grosse Fehler gemacht worden. Hierbei gibt es eine Ausnahme: Es hat keine Krähen, weil sie anderswo am Äsen sind. Dies geschieht oft, wenn der Bauer die Felder in der Gegend bearbeitet. 

 

Der Schirm muss an der richtigen Stelle stehen! Dazu gehört ein genaues Erkunden der Flugrouten und Frassplätze!

 

Der Tarnschirm muss IN der Deckung stehen! Ein Schirm nur aus Tarnnetzen wird bei erfahrenen Krähen erkannt! Der Tarnschirm muss mit natürlichem Material soweit getarnt werden, dass er vollständig und unauffällig mit der Umgebung verschmilzt.

  • Zu grosser Tarnschirm: Letztlich soll er dem Schütze(n) und Hund genug Bewegungsfreiheit geben aber nicht zu gross sein! Je grösser der Tarnschirm, desto besser sehe überfliegende und vorbeistreichende Krähen in den Schirm
  • Falscher Standort gewählt
  • Wetter passt nicht
  • Schlau geschossen
  • Bauer bearbeitet andere Felder


Wir machen alle Fehler!

Warum fliegen die Krähen das Lockbild nicht an?

 

  • Wir alle machen immer wieder Fehler.
  • Wenn man sich aber dessen nicht bewusst ist, wird man nicht verstehen, warum der Anflug ausbleibt.
  • Unruhige, zappelnde, oder gar schussgierige Jäger und einspringende Hunde sind ungeeignet für die Krähenjagd. Der Jäger bewegt sich erst dann, wenn die Krähe selbst bei sofortiger Reaktion nicht mehr entkommen kann. Je näher die Krähe ist, desto schneller bemerkt sie die Bewegung des Jäger.
  • Krähenjagd ist keine Gesellschaftsjagd! Mehr als zwei Schützen im Tarnschirm bringen keinen Mehrnutzen. Es birgt viel mehr grössere Risiken.


Die falsche Strategie bei der Krähenjagd

 

  • Die Krähen bestimmen das Ende der Jagd, nicht Termine des Jägers, nicht das wartende Frühstück und schon gar nicht die keifende bessere Hälfte! Es wird erst dann abgebaut, wenn keine Krähen mehr zu hören und sehen sind!
  • Beim Abbauen zuerst das Lockbild abbauen! Keine Krähe sollte Jäger und Lockbild zusammen sehen!
  • Keine Strecke legen am Ort der Jagd. Krähen sollen auch keine toten Artgenossen am für sie beliebten Ort sehen
  • Schlechtes Locken mit dem Krähenlocken sollte durch Übung im Keller oder Auto verbessert werden. In strukturiertem oder hügeligem Gelände ist das akustische Locken wichtig!


Die zehn Gebote der Krähenjagd

Die zehn Gebote sind die Basis einer erfolgreichen Krähenjagd. Lese, lerne und beherzige sie und die grössten Fehler können vermieden werden.