Tipps für die erfolgreiche Krähenjagd

Krähenjagd mit dem feindlichen Lockbild
Die Hüttenjagd ist eine Lockjagdtechnik auf Krähen. Sie kommt eher selten zur Anwendung, weil unter Anderem die gesetzlichen Bestimmungen, die diese einschränken bzw. verbieten. So dürfen keine lebenden Tiere mehr – im Falle der Hüttenjagd ein Uhu (AUF) – zur Lockung bei der Jagd verwendet werden.

Krähenjagd im Winter und bei Schnee - mit Luder zum Erfolg?
Die Lockjagd auf Krähen im Winter / Spätwinter ist extrem wichtig, weil sowohl die Altkrähen, wie auch die Junggesellentrupps territorial werden. Eine permanente Bejagung der Krähen hilft somit dem Niederwild und allen anderen bedrohten Arten unserer Kulturlandschaft.

Im August, wenn an den meisten Orten die Schonzeit für Krähen aufgehoben ist, beginnt die Lockjagd auf Krähen. Hierbei werden oft Jungkrähen bejagd. Aufgrund der Unerfahrenheit der Jungvögel und noch vorhandenen Feldfrucht (Mais, Hanf, Raps etc.) ist eine intensive Bejagung ins Auge zu fassen.

Immer wieder werden wir danach gefragt, wie wir zur Krähenjagd mit der Kugel, sprich mit der Büchse, Kleinkaliber oder Luftgewehr stehen. Bevor die Lockjagd am freundlichen Lockbild bei uns bekannt wurde, war die Jagd mit der Büchse oft die einzige Möglichkeit auf Krähen zu Schuss zu kommen. Leider war damit meist nur eine vorübergehende und sehr spezifisch nur für den Jäger geltende Vergrämungswirkung verbunden.

Vögel nehmen die Welt anders wahr als wir Menschen. Dank schwedischer Forscher wissen wir, wie zum Beispiel Krähen sehen und welche Vorteile dadurch entstehen. Das liegt unter anderem an der unterschiedlichen Farbwahrnehmung. Dafür entscheidend ist die Anzahl der sogenannten Zapfenzelle im Auge.